10 Tipps für ein plastikfreies Leben

In der Gesellschaft wächst das Bewusstsein dafür, dass wir in Sachen Müll nicht so weitermachen können wie bisher. Vor allem Plastikmüll hat verheerende Auswirkungen auf die Meerestiere und unsere Umwelt. Deswegen haben wir euch in diesem Blogbeitrag 10 einfache Tipps für ein plastikfreies Leben zusammengestellt.

  1. Feste statt flüssige Produkte 

Flüssige Produkte enthalten im Gegensatz zu festen Alternativen mehr Wasser und verursachen dadurch unnötigen Verpackungsmüll. Feste Seifen brauchen wenig bis keine Verpackung, halten deutlich länger und sind insgesamt sogar kostengünstiger. 

  1. Auf Inhaltsstoffe achten 

Vor allem beim Kauf von Kosmetikprodukten sollte vorher ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe geworfen werden. In Flüssigseifen, Duschgel, Peelings oder Maskara ist häufig Mikroplastik enthalten. Wie so oft versteckt sich Mikroplastik hinter Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Polyquaternium (PQ). 

  1. Stark verpackte Lebensmittel meiden 

Eine ansprechende Verpackung verführt oftmals zum Kauf. Viele Produkte sind viel stärker verpackt als es eigentlich notwendig wäre. Verbaucher*innen bekommen viel Verpackungsmüll für wenig Produkt und müssen dafür auch noch tiefer in die Tasche greifen. Deswegen gilt: Je weniger Verpackung, desto besser. 

  1. Weniger synthetische Kleidung kaufen 

Besonders die Fast Fashion Industrie setzt bei der Kleidungsproduktion auf günstige synthetische Kunstfaser. Diese werden aus Kohle, Erdgas oder Erdöl hergestellt. Bei jedem Waschen löst sich aus synthetischer Kleidung Mikroplastik, das nicht vollständig herausgefiltert werden kann und in unsere Gewässer gelangt. 

Baumwollfeld
  1. Lieber Mehrweg statt Einweg 

Egal ob abgepacktes Wasser oder der stark kritisierte Coffee to go. Einwegverpackungen verbrauchen eine wichtige Ressourcen, werden nur einmal benutzt und verursachen Unmengen an Müll. Nachhaltigere Alternativen sind Thermobecher für heiße Getränke und Trinkflaschen mit Leitungswasser. 

  1. Unverpackt-Läden 

Mittlerweile gibt es in immer mehr Städten Unverpackt-Läden, die Lebensmittel lose verkaufen. Das spart nicht nur Verpackungsmüll, sondern man bekommt endlich die Gelegenheit die aufbewahrten Einmachgläser zu benutzen.   

  1. Obst & Gemüse lose kaufen 

“Mist, ich hab schon wieder meine Tragetasche vergessen” – diesen Gedanken dürften viele von uns schon einmal beim Einkaufen gehabt haben. Klar, der Griff zur Plastiktüte ist einfacher, aber eben auch schlecht für die Umwelt. Deswegen besser das Obst und Gemüse lose mitnehmen und beim nächsten Mal eine Tragetasche mitnehmen. 

Obst im Stoffbeutel
  1. Tragetaschen wiederverwenden 

Sich ein oder zwei wiederverwendbare Tragetaschen zuzulegen, schont auf Dauer nicht nur die Umwelt, sondern auf lange Sicht gesehen auch das Portemonnaie. Ein weiterer Tipp ist, die gesammelten Plastiktüten aus dem Supermarkt an mehreren Orten verteilen: im Auto, in der Handtasche oder im Einkaufskorb.

  1. Müll aufsammeln 

Mit diesem Tipp ist nicht unbedingt eine große Müllsammelaktion gemeint (was natürlich auch super ist!). Es hilft aber schon, den Müll, der einem im Alltag zum Beispiel beim Warten auf die Bahn auffällt, wegzuwerfen.  

  1.  Plastik nicht komplett verbannen 

Ja, Plastik ist schlecht für die Umwelt. Aber sämtliches Plastik komplett aus den eigenen vier Wänden zu verbannen und zu ersetzen, ist nicht die nachhaltigste Lösung. Auch hier gilt wieder: lieber so lange wie möglich nutzen, anstatt noch mehr Müll zu produzieren.

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